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Verkehrspolitik
Artikel vom 29.11.2011, von Andrina
Zu viel, zu schnell, zu laut und zu giftig: Der Pkw- und Lkw-Verkehr wird vom Segen zum Fluch.
Im Jahr 2000 wurde von der Europäischen Union eine Initiative "von Städten für Städte" namens "Civitas" ins Leben gerufen. Europäische Städte laborieren zumeist an denselben Verkehrsproblemen, nämlich Staus, Umweltbelastung und Lärmbelästigung der Anrainer, hervorgerufen vor allem durch zu viel motorisierten Individualverkehr.
In so genannten Demonstrationsstädten (dzt. 58) werden umweltfreundliche und effiziente Maßnahmen getestet. Die Ergebnisse können anderen europäischen Städten als Entscheidungshilfe dienen
Verkehrspolitik auf Gemeindeebene
Eine Verbesserung der verkehrspolitischen Misere ist nur durch ein Bündel von Maßnahmen zu bewerkstelligen. Die Kompetenz, konkrete Maßnahmen zu beschließen, liegt im Wesentlichen auf der kommunalen Ebene. Die Städte wiederum können sich nicht den beispielhaft angeführten Trends entziehen: Einsatz alternativer Kraftstoffe zum Betrieb umweltfreundlicherer Fahrzeuge im öffentlichen Bereich. Fahrzeuge benötigen eine energieeffizientere Technik. Gezielte Förderung des ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr): Kostengünstigkeit und ausreichende Frequenz. Steuerung der Verkehrsnachfrage durch wirtschaftliche Anreize. Geschwindigkeitsbegrenzungen in Wohngebieten. Schaffung verkehrsberuhigter oder zufahrtsbeschränkter Zonen, Wohnstraßen oder Errichtung von Bodenschwellen und Fahrbahnverengungen. Beeinflussung der Wahl des Verkehrsmittels durch Mobilitätsmanagement. Vermehrung der Sicherheit für alle nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer und Fußgänger durch entsprechend großzügige Fahr- und Gehflächen. Anreize, die zum Hinterfragen des Alleinbesitzes an Pkws führen: Verschiedene Carsharing Modelle. Überregionaler Gestaltungsspielraum Schiene statt Straße: Kombinierter Lkw-Transport mit Aufliegern, welche die Bahn streckenweise mit sich führt (Rollende Landstraße). Ausreichend ausgebautes europaweites Schienennetz mit Schwerpunkt Frachtverkehr Höhere Besteuerung von aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Kraftstoffen, Eliminierung von Schadstoffen, wie es bereits mit Blei gelungen ist. Steuerliche Anreize für Fahrzeuge mit geringerem Kraftstoffverbrauch und Verwendung alternativer Kraftstoffe sowie energieeffizienter Technik. Bewußtseinsbildung Bewerbung der Vorteile der Benützung des ÖPNV: finanzieller Aspekt, raschere Fortbewegung ohne Parkplatzsuche, soziale Komponente, sauberere Umwelt und durch weniger Verkehr auch weniger an Lärm und Schadstoffen. Psychologische Verankerung des Verursacherprinzips: Autofahrer und Speditionen sollen alle Kosten, welche sie verursachen, auch bezahlen. Umsetzung des Maßnahmenkatalogs Die Anführung der Möglichkeiten erfolgte demonstrativ und nicht abschließend. Je nach politischer Linie von EU, Nationalstaaten und Kommunen wurden die genannten verkehrspolitischen Maßnahmen auch bereits mehr oder weniger realisiert. Der Prozess der kritischen Hinterfragung der aktuellen Gegebenheiten dauert an. Vermehrung der Sicherheit für alle nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer wie Fahrradfahrer und Fußgänger durch entsprechend großzügige Fahr- und Gehflächen. Anreize, die zum Hinterfragen des Alleinbesitzes an Pkws führen: Verschiedene Carsharing Modelle. Überregionaler Gestaltungsspielraum Schiene statt Straße: Kombinierter Lkw-Transport mit Aufliegern, welche die Bahn streckenweise mit sich führt (Rollende Landstraße). Ausreichend ausgebautes europaweites Schienennetz mit Schwerpunkt Frachtverkehr Höhere Besteuerung von aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Kraftstoffen, Eliminierung von Schadstoffen, wie es bereits mit Blei gelungen ist. Steuerliche Anreize für Fahrzeuge mit geringerem Kraftstoffverbrauch und Verwendung alternativer Kraftstoffe sowie energieeffizienter Technik. Bewußtseinsbildung Bewerbung der Vorteile der Benutzung des ÖPNV: finanzieller Aspekt, raschere Fortbewegung ohne Parkplatzsuche, soziale Komponente, sauberere Umwelt und durch weniger Verkehr auch weniger an Lärm und Schadstoffen. Psychologische Verankerung des Verursacherprinzips: Autofahrer und Speditionen sollen alle Kosten, welche sie verursachen, auch bezahlen. Umsetzung des Maßnahmenkatalogs Die Anführung der Möglichkeiten erfolgte demonstrativ und nicht abschließend. Je nach politischer Linie von EU, Nationalstaaten und Kommunen wurden die genannten Maßnahmen der Verkehrspolitik auch bereits mehr oder weniger realisiert. Der Prozess der kritischen Hinterfragung der aktuellen Gegebenheiten dauert an.
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