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Bundestagswahlen Ergebnisse

Artikel vom 25.11.2011, von Wolfgasng

Die Wahl zum Deutschen Bundestag ist ein Ereignis, dessen Ausgang von Parteien und Öffentlichkeit mit großer Spannung erwartet wird. Die Spannung steigert sich zu einem Höhepunkt am Wahlabend, wenn um 18 Uhr die Wahllokale schließen. "Bundestagswahlen Ergebnisse" sind die Stichworte, denen dann die Zuschauer an den Fernsehschirmen entgegenfiebern. Als erstes erhalten sie bereits Minuten nach der Schließung der Wahllokale eine "Trendmeldung", und dann folgt - meist nach etwa 20 bis 30 Minuten - eine "erste Hochrechnung". Wie aber kommen solche frühen Ergebnisse zustande, die meistens von Beginn an schon sehr nahe am späteren Endergebnis liegen? Beruhen sie auf der Auszählung? Bundestag Die ersten Meldungen über den "Trend" stammen aus der Befragung von Wählerinnen und Wählern vor dem Wahllokal, nachdem sie ihre Stimme abgegeben haben. Die Hochrechnungen basieren auf echten Auszählungsergebnissen, die nach komplexen statistischen Analysekriterien verarbeitet und auf die Gesamtzahl der Wähler "hochgerechnet" werden.

Anfangs betrachtet man nur einzelne Wahllokale, dann Stimmbezirke, später Wahlkreise.

Das "Geheimnis" der Wahlforscher, die solche Hochrechnungen durchführen, liegt in der Auswahl der verwendeten Daten und der Art und Weise, wie sie gewichtet werden, um zu Aussagen über den Wahlausgang insgesamt zu gelangen. Ein Ansatz besteht zum Beispiel darin, Wahllokale und Stimmbezirke heranzuziehen, die bei der letzten Wahl hinsichtlich der Stimmenverteilung auf die Parteien dem endgültigen Wahlergebnis besonders nahe kamen. Hier kann vermutet werden, dass eventuelle Veränderungen auf das Wahlergebnis zur Bundestagswahl insgesamt übertragbar sind: Entscheiden sich beispielsweise in einem solchen "typischen" Wahllokal oder Stimmbezirk nunmehr 30 Prozent der Wähler einer Partei, diese nicht mehr zu wählen, so spricht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dies auch in anderen Wahllokalen der Fall ist. Zusätzliche Schwierigkeiten ergeben sich, wenn neue Parteien antreten oder Wahlkreise neu geschnitten worden sind. Auch können regionale Besonderheiten das Abstimmungsverhalten beeinflussen. Aber selbst diese Problematiken versuchen die Wahlforscher, mittels statistischer Rechenmethoden und durch Einbeziehung der Umfrageergebnisse am Wahltag, in ihren Hochrechnungen zu berücksichtigen. Wie "gut" ihre Methoden gewesen sind, lässt sich an den Unterschieden zwischen dem meist am späten Abend vorliegenden "vorläufigen Endergebnis" der Bundestagswahl und den ersten Hochrechnungen der verschiedenen Fernsehsender ablesen. Erstaunlicherweise liegt die Abweichung zwischen Hochrechnungen und Endergebnis meist maximal bei ein bis zwei Prozent.

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